Bündnis für nachhaltige Textilien
Aktuelles
27.11.2020

Neue strategische Kooperation mit dem Open Apparel Registry

Gemeinsam für mehr Transparenz in der Bekleidungsindustrie

Das Bündnis für nachhaltige Textilien und das Open Apparel Registry (OAR) beginnen eine neue strategische Kooperation. Das Textilbündnis unterstützt die einheitliche und verlässliche Datenbank an Produktionsstätten des OAR, auf die alle Akteure der Textil- und Bekleidungsindustrie zugreifen können. Die Kooperation der beiden Organisationen zielt darauf ab, die Transparenz in der Branche zu erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Interessengruppen zu stärken.

Fokus der Kooperation:
  • Aufmerksamkeit erhöhen: OAR und Textilbündnis arbeiten gemeinsam daran, das Wissen über das OAR und die Nutzung der frei verfügbaren Daten für den Informationsaustausch zu erhöhen.
  • Capacity Building: Die beiden Organisationen möchten allen Anspruchsgruppen im Textilsektor – insbesondere Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen – vermitteln, wie sie OAR-Informationen beitragen und diese für ihre Arbeit nutzen können.

Das OAR und das Textilbündnis sind überzeugt: Einheitliche und zuverlässige Daten zu Netzwerken von und Verbindungen zwischen Lieferanten in der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie sind ein wichtiger Baustein, um mehr Nachhaltigkeit und eine engere Zusammenarbeit in der Branche zu erreichen.

“Mit derzeit fast 47.000 Produktionsstätten in der Datenbank ist das OAR die wichtigste öffentliche Plattform, welche die eindeutige Identifizierung und Zuordnung von Produktionsbetrieben in der Textil- und Bekleidungsindustrie ermöglicht. Wir freuen uns, dass das Textilbündnis nun aktiv mit dem OAR zusammenarbeitet und damit diesen wichtigen kooperativen Ansatz für mehr Transparenz in Textil-Lieferketten stärkt,“ Jürgen Janssen, Leiter des Bündnissekretariats.  

“Wir freuen uns sehr über die strategische Kooperation mit dem Textilbündnis und darauf, von der großen Fachkompetenz und dem umfangreichen Netzwerk des Bündnisses zu profitieren. Davon können wir profitieren, wenn es darum geht, das OAR als Technologie für Lieferkettenmanagement und Datenaustausch bekannter zu machen. Die Kooperation ist für uns ein bedeutender Meilenstein der Zusammenarbeit mit Branchenorganisationen, um Textil-Lieferketten transparenter und weniger komplex zu machen,“ Katie Shaw, Chief Operating Officer, Open Apparel Registry.

Erster Schritt: Das Textilbündnis veröffentlicht eine gemeinsame Lieferantenliste im OAR

Im Sinne der Ziele der strategischen Zusammenarbeit hat das Bündnis eine erste aggregierte Liste mit insgesamt rund 6.900 Produktionsstätten von 23 Mitgliedsunternehmen auf der Plattform Open Apparel Registry veröffentlicht. Dadurch leistet das Textilbündnis einen Beitrag zur Datenbank öffentlich zugänglicher, zuverlässiger Lieferketten-Informationen und fördert so die Transparenz in der Branche.

Open Apparel Registry

Das Open Apparel Registry ist ein Open-Source-Tool, das Textil-Produktionsstätten weltweit abbildet und ihnen eine eindeutige Identifikationsnummer zuweist. Das OAR ist somit eine Anlaufstelle für die Identifizierung von Produktionsstätten und deren Zugehörigkeiten, indem es Lieferantenlisten von unterschiedlichen Akteuren aus der Textil-, Schuh- und Bekleidungsbranche in einer zentralen, unabhängigen und öffentlich zugänglichen Datenbank zusammenfasst. Dadurch möchte das OAR eine verbesserte Identifizierung von Produktionsstätten ermöglichen und somit die engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stakeholdern fördern.

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