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Aktuelles

Jürgen Janssen verlässt das Textilbündnis

12.09.2022

"Langweilig wurde es nie."

Nach sechs Jahren als Leiter des Bündnissekretariats verlässt Jürgen Janssen das Textilbündnis. Zum Abschied haben wir ihm ein paar Fragen gestellt. Die Leitung des Bündnissekretariats übernimmt Noor Naqschbandi.

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Aktuelles

Beschwerden aus gemeinsamen Fabriken effizienter bearbeiten

27.09.2022

Neues Kooperationsprojekt

Oft beziehen verschiedene Modeunternehmen ihre Produkte von denselben Zulieferern. Das wollen amfori, Fair Wear und das Textilbündnis mit der neuen Kooperation gezielt nutzen. Sie tun sich zusammen, um Beschwerden, die solche gemeinsamen Fabriken („shared factories“) betreffen, besser zu adressieren, Ressourcen zu bündeln und Überschneidungen zu vermeiden.

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Aktuelles

Kreislauffähige Produktklone: Start der 2. Projektphase

15.08.2022

Arbeitsgruppe Recycling

Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Phase geht es nun darum, weitere Produktkategorien einzubeziehen. Fünf Bündnisunternehmen beteiligen sich und lassen Jacken analysieren.

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Aktuelles

Willkommen im Bündnis!

Neue Mitglieder

Wir begrüßen Snocks und Formesse als neue Mitglieder im Textilbündnis!

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Aktuelles

Beschwerden aus gemeinsamen Fabriken effizienter bearbeiten

Kreislauffähige Produktklone

Start der 2. Projektphase

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Willkommen im Textilbündnis

Aktuelles

Jürgen Janssen verlässt das Textilbündnis

Das Textilbündnis

Das Bündnis für nachhaltige Textilien ist eine Multi-Akteurs-Partnerschaft mit rund 135 Mitgliedern aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Standardorganisationen. Sie alle wollen als starkes Bündnis gemeinsam die Bedingungen in der weltweiten Textilproduktion verbessern – von der Rohstoffproduktion bis zur Entsorgung.

Mitglieder Überblick

Der Review-Prozess

Im verpflichtenden Review-Prozess verfolgen die Mitglieder vorgegebene und freiwillige individuelle Ziele zur Verbesserung der Situation in ihren Lieferketten. Der Erfolg bei der Umsetzung der Maßnahmenpläne (Roadmaps) wird evaluiert und kommuniziert. So soll deutlich werden, wie die Mitglieder ihren unternehmerischen Sorgfaltspflichten und ihrer Verantwortung nachkommen.

Engagement vor Ort. Bündnisinitiativen


Die Bündnisinitiativen bauen auf der Überzeugung auf, dass man zusammen mehr erreichen kann als allein. Mit der Einkaufskraft der Unternehmen, dem Know-how und den Kontakten der Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften sowie den Einflussmöglichkeiten der Bundesregierung kann das Textilbündnis in den Produktionsländern viel bewegen.

Themen, Lernen, Dialog


Die Themen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Bündnisziele sind vielfältig und komplex. Das Bündnis bietet die Plattform für die praxisorientierte Aufbereitung der Themen, für Lernen, Dialog und Vernetzung sowie für die Entwicklung nachhaltiger Lösungen.
FAQ

Das Bündnis für nachhaltige Textilien ist eine Multi-Stakeholder-Initiative mit  Mitgliedern aus der Wirtschaft (Unternehmen und Verbände), Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Standardorganisationen und der Bundesregierung. Gemeinsam setzen sie sich für eine soziale, ökologische und korruptionsfreie Textil- und Bekleidungsbranche ein. Für die Erreichung seiner Ziele legt das Textilbündnis einen besonderen Schwerpunkt auf die Umsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten in Deutschland, Europa und weltweit.  Hier finden Sie weitere Informationen zum Textilbündnis.

Angesichts der komplexen globalen Herausforderungen der Textil- und Bekleidungsbranche braucht es für einen echten Wandel die Mitwirkung aller Akteure. Deshalb bringt das Textilbündnis als Multi-Stakeholder-Initiative Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie und des Handels mit weiteren Akteuren zusammen, die zum Thema nachhaltige Textilien aktiv sind – darunter Verbände, Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Standardorganisationen. Die Bundesregierung wird von drei Bundesministerien vertreten. Darüber hinaus können wissenschaftliche Institutionen oder bundesbehördliche Einrichtungen beratende Mitglieder werden. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft

Unternehmen müssen soziale, ökologische und Korruptionsrisiken in ihren Lieferketten analysieren und mindern. Weil bestimmte Risiken in der Textil- und Bekleidungsbranche besonders häufig auftreten, spiegeln sie die Themen wider, an denen die Mitglieder im Textilbündnis gemeinsam arbeiten. Zu den elf Sektorrisiken gehören unter anderem Kinder- und Zwangsarbeit, geschlechtsspezifische Gewalt, Löhne, Chemikalieneinsatz, Umwelt- und Klimaschutz. Darüber hinaus widmen sich die Bündnismitglieder übergeordneten Themen wie Lieferkettentransparenz, Beschwerdemechanismen, Kreislaufwirtschaft, Natur- und Chemiefasern. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Sektorrisiken, zu Sorgfaltspflichten, SDGs und weiteren Themen, mit denen sich das Bündnis und seine Mitglieder mit unterschiedlicher Intensität befassen.

Für die Mitgliedschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben. Kosten können für Auswertungsgespräche im Rahmen des Review-Prozesses sowie bei der Beteiligung an Bündnisinitiativen und Projekten in Produktionsländern entstehen.

Das Textilbündnis und der Grüne Knopf orientieren sich an denselben grundlegenden internationalen Vereinbarungen der UN zur Einhaltung von Menschen- und Arbeiternehmerrechten, zum Umweltschutz und zur Korruptionsprävention, sowie  an entsprechenden Vorgaben und Initiativen der EU und an den Empfehlungen der OECD . Beide streben die konsequente Umsetzung von menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten an. Während das Textilbündnis dieses Ziel als Multi-Stakeholder-Initiative mit Lern-, Dialog- und Berichtsformaten, Informationen, gemeinsamen Maßnahmen in Produktionsländern und einem breiten internationalen Kooperationsnetzwerk verfolgt, ist der Grüne Knopf ein staatliches Metasiegel, für das Unternehmen  erfüllen müssen. Durch eine aktive Mitgliedschaft im Bündnis können sich Unternehmen auf eine mögliche Zertifizierung mit dem Grünen Knopf vorbereiten.  Weitere Informationen auf der Grüner-Knopf-Homepage und zu weiteren (Textil-)Zertifizierungen und Siegeln auf Siegelklarheit.

Als erste Anlaufstelle für alle Unternehmen, die ihre ökologische und menschenrechtliche Verantwortung in der gesamten Lieferkette übernehmen wollen, bietet das Textilbündnis ein breites Netzwerk und Unterstützung. Es ist unter anderem eine Plattform für Lernen und Dialog: Die Mitglieder vernetzen sich innerhalb ihrer und mit den anderen Akteursgruppen. Sie teilen ihr Wissen und arbeiten gemeinsam an Best Practices, zum Beispiel in Webinaren und Workshops, Expert*innen- und Arbeitsgruppen sowie mithilfe von Tools und Unterstützungsmaterialen. Darüber hinaus schließen sich die Mitglieder in Bündnisinitiativen und Projekten zusammen und erreichen so Verbesserungen und Fortschritte in den Produktionsländern, die allein kaum möglich wären.

2021 beschloss die Bundesregierung das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Das Gesetz legt   Anforderungen für die Sorgfaltspflichten von Unternehmen fest. Auch das Textilbündnis hat sich der Umsetzung von Sorgfaltspflichten verschrieben und orientiert sich an internationalen Standards. Mit dem Review-Prozess hat das Textilbündnis einen Umsetzungsrahmen und ein Berichtsformat für unternehmerische Sorgfaltspflichten entwickelt. Unternehmen im Textilbündnis sind daher beispielsweise mit der systematischen Analyse ihrer Risiken vertraut und daher gut auf die Anforderungen des Gesetzes vorbereitet. Die Mitgliedschaft im Textilbündnis und Teilnahme am Review-Prozess sind jedoch kein Nachweis zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen. Auf der Homepage des Bundesentwicklungsministeriums finden Sie weitere Informationen zum Lieferkettengesetz.

Details zu den SDGs und dem Beitrag des Textilbündnisses

Klicken Sie auf eine SDG-Kachel, um weitere Informationen über das jeweilige Nachhaltigkeitsziel und die Aktivitäten des Textilbündnisses zu erhalten.

Weltweites Engagement


Die Mitglieder und Kooperationspartner des Bündnisses für nachhaltige Textilien tragen mit großem Engagement zur Verbesserung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen entlang der gesamten Textil-Lieferkette bei.