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Mitglieder

VerbraucherService im KDFB e.V.

Webseite:
www.verbraucherservice-kdfb.de

Mitglied seit
2015/06

Unternehmenssitz:
Kaesenstr. 18, 50677 Köln

Anzahl Mitarbeiter*innen:
3

Selbstdarstellung

Der VerbraucherService im KDFB e. V. (VS) ist ein anbieterunabhängiger, eigenständiger Verein, der sich als Einrichtung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) mit Themen des Verbraucherschutzes, dem Strukturwandel in der Hauswirtschaft und der Ernährung auseinandersetzt. Der Verband hat bundesweit 180.000 Mitglieder, gegliedert in einem Landesverband, 21 Diözesanverbänden und 2000 Zweigvereinen. Auf allen Ebenen wird der VS durch einen ehrenamtlichen Vorstand vertreten. Seinen Mitgliedern im KDFB dient der VerbraucherService als verbraucherpolitisches Sprachrohr. Er vertritt die Belange von Verbrauchern und hauswirtschaftlichen Fachkräften in der Öffentlichkeit und gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Wirtschaft, Parteiorganisationen sowie durch Mitgliedschaften in anderen Verbänden. Der VerbraucherService ist ein wettbewerbsunabhängiger Verein, der allen Personen offensteht, die sich aktiv mit dem Strukturwandel in Alltagsbewältigung und Ernährung auseinandersetzen.


 

 

 

 

Berichte

Review-Prozess 2021

Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Standardorganisationen und Verbände kommen im Review-Prozess einer angepassten Berichtspflicht nach und beantworten diese drei Leitfragen:

Wie hat sich Ihre Organisation im Berichtszeitraum in das Textilbündnis eingebracht (finanziell, personell oder in Form von Wissen)?

Für den VerbraucherService im KDFB e.V. hat Sabine Slawik regelmäßig an den Sitzungen der zivilgesellschaftlichen Akteure im Bündnis für nachhaltige Textilien und an Sitzungen der Arbeitsgruppe Umwelt teilgenommen.

Der KDFB hat die Arbeit der zivilgesellschaftlichen Akteure im Bündnis für nachhaltige Textilien finanziell unterstützt.

Mit welchen Maßnahmen hat Ihre Organisation im Berichtszeitraum zur Erreichung der Bündnisziele beigetragen?

Am 5. April 2019: Stadtführung durch Augsburg zu Verkaufsstellen und Geschäften statt, die ökofaire Textilien anbieten.

Am 16. Mai 2019: Vortrag „Kleider machen Leute – Augen auf beim Kleiderkauf“ in Stadtbergen.

Der VerbraucherService Bayern bot eine Ausstellung zum Thema Textilien zur Ausleihe an.

In der KDFB-Mitgliederzeitschrift „KDFB engagiert – Die Christliche Frau“ erschien in der Ausgabe 8+9/2019 ein Interview mit Minister Müller zum Textilsiegel „Der Grüne Knopf“. (https://www.engagiert.de/engagiert-archiv/detailseite/article/das-neue-siegel-fuer-faire-textilien/) Durch den Artikel sollten die Leser*innen über das Siegel informiert werden.

Der VerbraucherService Bayern informierte am 15.11.2019 unter https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/umwelt/nachhaltig-schick-wegweiser-umweltfreundliche-kleidung zu nachhaltigen Textilien und Siegeln.Die Maßnahme diente der Verbraucher-Information und –aufklärung. Sie richtete sich an eine breite Öffentlichkeit.

27. September – 4. Oktober 2020: Aktionswoche „für mich. für dich. fürs Klima.“, Themenfeld Ernährung und Konsum: Die Maßnahme richtete sich an alle Frauenbundfrauen. Ziel: Der KDFB macht Nachhaltigkeits- und Klimathemen sichtbar und öffentlich wahrnehmbar. Die Zweigvereine befassen sich gemeinsam mit den Themen und werden mit ihren Aktionen vor Ort sichtbar und transportieren die Inhalte. Die Umsetzung soll für die Zweigvereine einfach durchführbar und praktikabel sein. Beispiele:

  • Frauenbundfrauen in Werrn haben in Bekleidungsgeschäften vor Ort aktiv nachhaltige Kleidung und Textilien mit dem Label „Grüner Knopf“ nachgefragt.
  • Der KDFB Prüm gestaltete die Woche unter dem Motto „Textilien – nachhaltig und fair“. Er kam mit Textilgeschäften ins Gespräch und forderte ein größeres Angebot an nachhaltigen Textilien, es fand ein Besuch einer nachhaltigen Textilproduktion statt (Mosel-Tweed) sowie ein Vortrag eines Schäfers zur abhnehmenden Nachfrage von Schurwolle aus heimischer Schafhaltung.
  • Der ZV St. Philippus und Jakobus informierte sich im Weltladen zu fair produzierten Textilien.

Alle Aktionen wurden auf der Internetseite „www.bewegen-kdfb.de“ dargestellt und dienen zur weiteren Informationen der Mitglieder (https://bewegen-kdfb.de/impuls-fuermich-fuerdich-fuersklima/). Zur Aktionswoche wurde ein Aktionsleitfaden produziert, der weiterhin öffentlich zum Download zur Verfügung steht und Aktionsideen enthält.

In der Ausgabe 8+9/2020 der Mitgliederzeitschrift „KDFB engagiert – Die christliche Frau“ wurde das Thema nachhaltige Textilien unter dem Titel „Augen auf beim Kleiderkauf“ auf einer Doppelseite für die Leser*innen unter verschiedenen Aspekten aufgearbeitet.

Beteiligung an der Initiative Lieferkettengesetz: Der KDFB hat aktiv in der Initiative mitgewirkt und sich mit verschiedenen Facebook-Posts zur Thematik der nachhaltigen Textilproduktion geäußert.Die Maßnahmen richteten sich über SocialMedia an eine breite Öffentlichkeit und motivierte zum Einsatz für das Lieferkettengesetz, um faire Produktionsbedingungen in der Textilindustrie zu erreichen.
Frauenbundfrauen haben im Zentralrat der Katholiken und als AG Kath-Mitglied im Deutschen Frauenrat Anträge für ein starkes Lieferkettengesetz eingebracht, die von den Gremien unterstützt und beschlossen wurden. Durch diese Maßnahmen wurden politische Forderungen nach fairen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie bekräftigt.

Der VerbraucherService im KDFB e.V. und der KDFB informieren auf ihren Internetseiten regelmäßig über nachhaltige Textilien und aktuelle Entwicklungen.

Die verschiedenen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie die anderen Aktivitäten dienten dazu, die Mitglieder über die Situation der Arbeiterinnen in der Textilindustrie zu informieren und eine Bewussteinsbildung und Verhaltensänderung zu initiieren.

Durch die Vertretung des VerbraucherService im verschiedenen Gremien und Gruppen des vzbv setzt sich der VerbraucherService für die Platzieriung des Themas „Verbesserung der Arbeitsbbedingungen in der Textilbranche“ in der Politik ein.

Welche Maßnahmen zur Erreichung der Bündnisziele nehmen Sie sich im kommenden Berichtszeitraum vor?

Der Katholische Deutsche Frauenbund und der VerbraucherService im KDFB haben das Ziel einer wertorientierten, christlich motivierten politischen Interessensvertretung, um am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche mitzuwirken, in der Frauen und Männer partnerschaftlich zusammenleben und Verantwortung tragen für die  Zukunft einer riedlichen, gerechten und für alle lebenswerten Welt.

Zu den satzungsgemäßen Zielen des VerbraucherService gehören unter anderem

  • Die Heranbildung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu verantwortungsbewussten Wirtschaftspartnern
  • Zur Verwirklichung einer umweltbewussten und nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft durch geeignete Aufklärungs-, Informations- und Bildungsmanahmen beizutragen.

Der VerbraucherService im KDFB und der KDFB betreiben Aufklärung und Bildungsarbeit für ihre Mitglieder.  Sie informieren zum Beispiel über die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Als Medium nutzen sie Newsletter, Soziale Medien, die Internetseiten www.verbraucherservice-kdfb.de, www.verbraucherservice-bayern.de und www.frauenbund.de sowie vielfältige Veranstaltungsformate.

Der VerbraucherService Bayern informiert unter https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/umwelt/nachhaltig-schick-wegweiser-umweltfreundliche-kleidung zu nachhaltigen Textilien und Siegeln.

Geplante Termine „Augen auf beim Kleiderkauf“:

  • 10. Februar 2021: Online-Vortrag „Augen auf beim Kleiderkauf“ bei Augsburg International
  • 24. Februar 2021: Online-Vortrag „Augen auf beim Kleiderkauf“ beim KDFB Hauzenberg, Diözesanverband Passau
  • 20. März 2021: Online-Vortrag zu Textilsiegeln und der Lieferketteninitiative beim Diözesanverband Mainz
  • 23. April 2021: Online-Vortrag „Mode ohne Verlierer*innen – warum ein Lieferkettengesetz ein Schritt für mehr Gerechtigkeit ist“
  • 10. Juni 2021: Workshop zum Lieferkettengesetz im Rahmen des Seminars der Bayerischen Landfrauenvereinigung des KDFB „Wem gehört das Land – eine Frage der Gerechtigkeit“

Die Maßnahme dienen der Verbraucher-Information und -aufklärung. Sie richten sich an die Verbandsmitglieder und die interessierte Öffentlichkeit. Sie sollen die Teilnehmer*innen und Leser*innen informieren und zu einer Bewusstseinsbildung beitragen. Ziel der Maßnahmen ist die Initiierung einer Verhaltensänderung.