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Mitglieder

SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene

Webseite:
www.suedwind-institut.de

Mitglied seit
2014/10

Engagiert:
Mitglied in den Expert*innengruppen Living Wages, Naturfasern, Wirkungsmessung und der Bündnisinitiative Living Wages; Mitarbeit in der Ad-hoc-Gruppe zu Xinjiang

Akteursgruppe:
Nichtregierungsorganisation

Unternehmenssitz:
Kaiserstraße 201, 53113 Bonn

Anzahl Mitarbeiter*innen:
12

Selbstdarstellung

SÜDWIND tritt seit fast 30 Jahren dafür ein, wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit durchzusetzen. Wir arbeiten zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen, immer mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, diese öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und somit zu Veränderungen beizutragen. Dabei verbindet SÜDWIND Forschung mit entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und trägt Themen und Forderungen in Netzwerke, Gesellschaft, Unternehmen und Politik. Weltweit sind Frauen von den negativen Folgen der Globalisierung besonders hart betroffen. SÜDWIND setzt sich für die Aufhebung der Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt sowie die Durchsetzung von Arbeitsrechten entlang globaler Lieferketten insgesamt ein. Im Textilsektor arbeitet SÜDWIND dabei insbesondere zu guten Arbeitsbedingungen im Baumwollanbau, existenzsichernden Löhnen, Vereinigungsfreiheit und die Abschaffung von Zwangs- und Kinderarbeit.
SÜDWIND berät und begleitet öffentliche und private Großverbraucher bei der Umstellung auf nachhaltige Textilien.

Weitere Informationen:
http://suedwind-institut.blogspot.com/search/label/Arbeitsrechte%20global
http://suedwind-institut.blogspot.com/search/label/Bio-Faire%20Flachw%C3%A4sche
 

CSR-Profil

Mit der Bewahrung der Schöpfung ist die Nachhaltigkeit bereits in der Vereinssatzung von SÜDWIND verankert. Zentral für unser Verständnis von Nachhaltigkeit ist neben dem ökologischen Aspekt die soziale Gerechtigkeit.
Die globalisierte Wirtschaft mit ihren Produktionsbedingungen übt Druck auf Arbeitnehmer*Innen aus, informelle und sozial ungeschützte Arbeit nimmt weltweit zu. SÜDWIND fordert daher die Einhaltung sozialer Standards entlang globaler Lieferketten. Regierungen müssen den gesetzlichen Rahmen dafür schaffen, dass die Verletzungen von Menschenrechten durch Unternehmen international geahndet werden.

Weitere Informationen:
https://twitter.com/Suedwind_eV
https://www.facebook.com/suedwindinstituthttps://www.instagram.com/suedwind_ev/
 

Mitgliedschaften

Kampagne für saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign Deutschland), CorA Netzwerk für Unternehmensverantwortung, VENRO, Initiative Lieferkettengesetz

 

Kontakt:
Dr. Sabine Ferenschild

 

Berichte

Review-Prozess 2021

Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Standardorganisationen und Verbände kommen im Review-Prozess einer angepassten Berichtspflicht nach und beantworten diese drei Leitfragen:

Wie hat sich Ihre Organisation im Berichtszeitraum in das Textilbündnis eingebracht (finanziell, personell oder in Form von Wissen)?
  1. SÜDWIND hat sich im Berichtszeitraum 2019 und 2020 schwerpunktmäßig mit den Themen Living Wages (in Indonesien), Arbeitsbedingungen im Baumwollanbau (in Indien), Zwangsarbeit (in Xinjiang) und Wirkungsmessung beschäftigt.
  2. Die Erkenntnisse aus der Beschäftigung mit den Themen Living Wages, nachhaltige Baumwolle und Zwangsarbeit in Xinjiang sowie die SÜDWIND-Expertise zur Wirkungsmessung hat SÜDWIND in die entsprechenden Expert*innen- und Ad hoc-Gruppen Living Wages, Naturfasern, Xinjiang und Wirkungsmessung eingebracht.
  3. SÜDWIND hat im Trägerkreis der Kampagne für Saubere Kleidung regelmäßig zum Stand des Textilbündnisses Stellung genommen.
  4. SÜDWIND hat regelmäßig an den Vernetzungstreffen der Zivilgesellschaft im Textilbündnisteilgenommen, dazu gehörte u.a. ein 2tägiger Strategieworkshop in Berlin.
  5. SÜDWIND hat als eine der gewählten Vertreter*innen der Zivilgesellschaft im Steuerungskreis des Textilbündnisses mitgearbeitet.
Mit welchen Maßnahmen hat Ihre Organisation im Berichtszeitraum zur Erreichung der Bündnisziele beigetragen?

SÜDWIND hat im Berichtszeitraum Studien, Factsheets und Blogbeiträge zu den Themen Living Wages, nachhaltige Baumwolle und Zwangsarbeit in Xinjiang publiziert sowie zahlreiche Bildungsveranstaltungen durchgeführt. Alle Publikationen sind über www.suedwind-institut.de oder www.suedwind-institut.blogspot.com/ frei zugänglich. Mit den Materialien wurden die breite Öffentlichkeit, Multiplikator*innen sowie Stakeholder des Textilbündnisses erreicht.

Die Veröffentlichungen im Einzelnen:

  1. 2019: Wege zu existenzsichernden Löhnen. Das Beispiel Indonesien (Studie, 28 Seiten, https://www.suedwind-institut.de/files/Suedwind/Publikationen/2019/2019-13%20Wege%20zu%20existenzsichernden%20L%C3%B6hnen%E2%80%93Das%20Beispiel%20Indonesien.pdf); Machbarkeitsstudie zur Beschaffung von nachhaltigen Textilien in der Diakonie (Studie, 68 Seiten, https://www.suedwind-institut.de/files/Suedwind/Publikationen/2019/2019-26%20Machbarkeitsstudie%20zur%20nachhaltigen%20Beschaffung%20von%20Textilien%20in%20der%20Diakonie.pdf)
  2. 2020: Baumwolle – bio und fair (Flyer, 2 Seiten, https://www.suedwind-institut.de/files/Suedwind/Publikationen/2020/2020-22%20Flyer%20Baumwolle%20bio%20und%20fair.pdf); Zwangsarbeit in Xinjiang. Europäische Unternehmen profitieren von der Unterdrückung der Uigur*innen (Factsheet, 4 Seiten, https://www.suedwind-institut.de/files/Suedwind/Publikationen/2020/2020-21%20FS%20Zwangsarbeit%20in%20Xinjiang.pdf)
Welche Maßnahmen zur Erreichung der Bündnisziele nehmen Sie sich im kommenden Berichtszeitraum vor?

SÜDWIND plant für die Jahre 2021 und 2022 folgende Maßnahmen:

  1. Beteiligung an der BI Living Wages – Living Wage Lab
  2. Mitarbeit in den EG Living Wages, Naturfasern, Wirkungsmessung und der Ad hoc Gruppe-Xinjiang
  3. Beteiligung an den Vernetzungstreffen der Zivilgesellschaft im Textilbündnis, Teilnahme an den Arbeitstreffen und Mitgliederversammlungen des Textilbündnisses.
  4. Mitgestaltung der Diskussion in der Kampagne für Saubere Kleidung zum Textilbündnis bei den Mitgliederversammlungen der Kampagne
  5. Veröffentlichung eines 12-seitigen Dossiers zu Zwangsarbeit (digital und print) im Jahr 2021.
  6. Veröffentlichung eines 8-seitigen Factsheets zu Arbeitsbedingungen im Fairtrade-Anbau von Baumwolle in Indien (digital und print) im Jahr 2021.
  7. Durchführung eines Fachgesprächs zu Arbeitsbedingungen im Fairtrade-Anbau von Baumwolle in Indien mit bis zu 20 Teilnehmenden im September 2021.
  8. Veröffentlichung eines 6-seitigen Factsheets zu nachhaltiger Flachwäsche (digital und print) im Jahr 2022.