SDG 1 – Keine Armut

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SDG 1

SDG 1 - Keine Armut

Weltweit leben mehr als 780 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Auch Arbeit schützt leider nicht immer vor Armut. Fast 10 Prozent der Menschen, die einer Arbeit nachgehen, haben weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag zur Verfügung – zu wenig, um sich und ihre Familien ausgewogen zu ernähren oder ihren Kindern Bildung zu ermöglichen. Auch in der Textilindustrie arbeiten viele Menschen für Löhne, von denen sie kaum leben können.

Kein Unternehmen, keine Gewerkschaft, keine Regierung kann dieses Problem alleine lösen. Damit die Löhne, die in der Textilbranche gezahlt werden, tatsächlich zum Leben reichen, müssen alle an einem Strang ziehen und dafür sorgen, dass Arbeiter*innen sich organisieren und angemessene Löhne verhandeln können. Gleichzeitig gilt es, Korruption und Ausbeutung zu unterbinden. Alle Mitglieder im Bündnis für nachhaltige Textilien müssen – neben weiteren verbindlichen Anforderungen – konkrete Maßnahmen umsetzen oder sich an einer Initiative beteiligen, die auf die Zahlung existenzsichernder Löhne für Beschäftigte in Produktionsländern abzielt. Die Bundesregierung, Verbände, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften sind angehalten, diese Ziele in politischen Gesprächen zu adressieren.

Außerdem engagieren sich einige Mitglieder in der Bündnisinitiative Existenzsichernde Löhne, darunter Vertreter*innen von Unternehmen und Gewerkschaften, der Zivilgesellschaft und der Bundesregierung. Gemeinsam wollen sie skalierbare Lösungen erarbeiten, um zusammen mit ihren Lieferanten die Löhne zu steigern. 

Projekte weltweit

Unter „Projekte weltweit“ finden Sie zahlreiche Projekte unserer Mitglieder, die auf verschiedene Art und Weise zur Erreichung der SDGs beitragen. Wenn Sie sich für ein bestimmtes SDG interessieren, filtern Sie am besten anhand des Sektorrisikos.

Mehr zu den einzelnen SDGs und dem Beitrag des Textilbündnisses: