Mehrwert internationaler Initiativen nutzen

Zur Umsetzung der OECD Due Diligence Guidance for Responsible Supply Chains in the Garment and Footwear Sector führt die OECD derzeit sogenannte Alignment As-sessments durch. Sie prüft dabei, inwiefern die Ansätze bestehender Brancheninitiativen zur Förderung von Nachhaltigkeit im Textilsektor die Empfehlungen der Due Diligence Guidance berücksichtigen. Übergeordnetes Ziel ist es, zu einem gemeinsamen Verständnis unternehmerischer Sorgfaltspflicht im Sektor beizutragen und die gegenseitige Anerkennung bestehender Initiativen zu erleichtern. Dadurch soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass möglichst viele Unternehmen im Sektor ihre unternehmerische Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette umsetzen.

Das Textilbündnis durchläuft derzeit das OECD Alignment Assessment. Die Ergebnisse und Empfehlungen der OECD sollen in die Weiterentwicklung des Review-Prozesses einfließen. Darüber hinaus bilden sie eine wichtige Grundlage für die weitere Angleichung mit anderen europäischen und internationalen Initiativen. Im Mittelpunkt stehen derzeit das Dutch Agreement on Sustainable Garments and Textile (AGT) und die Sustainable Apparel Coalition (Higg Brand and Retail Module), die derzeit ebenfalls das OECD Alignment Assessment durchlaufen beziehungsweise dieses vor Kurzem abgeschlossen haben.

Nach Abschluss der Dokumentenanalyse hat die OECD Ende Februar mit der Durchführung von Telefon-Interviews mit ausgewählten Bündnismitgliedern aus allen Akteursgruppen begonnen. Die OECD wird die Ergebnisse des OECD Alignment Assessments in der nächsten Sitzung des Steuerungskreises am 8. Mai vorstellen.

Fragen zu dem Thema können Sie gerne an Andreas Edele (andreas.edele@giz.de) richten.


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