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Steuerungskreis: Die neue Amtszeit beginnt mit neuen Mitgliedern

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Aktuelles
02.08.2021

Steuerungskreis: Mit zwei neuen Mitgliedern in die neue Amtszeit

Der Steuerungskreis ist das oberste Entscheidungsgremium im Textilbündnis. In seinen Sitzungen entscheidet der Steuerungskreis unter anderem über Mitgliedsanträge und neue Projekte. Einmal jährlich trifft sich der SK zu einer Klausurtagung, um über die allgemeine Struktur und Strategie des Textilbündnisses zu beraten.

Alle zwei Jahre wählen die Mitglieder der verschiedenen Akteursgruppen ihre Vertreter*innen für den Steuerungskreis. Im Frühjahr fand die letzte Wahl statt, die Amtszeit begann am 01. August 2021. Der neu gewählte Steuerungskreis setzt sich wie folgt zusammen:

Wirtschaft:
  • Dr. Uwe Mazura, Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. (Textil+Mode)
  • Stefan Genth, Handelsverband Deutschland – HDE e.V.
  • Nico Kemmler, Textilkontor Walter Seidensticker GmbH & Co. KG
  • Prof. Dr. Tobias Wollermann, Otto Group
Nichtregierungsorganisationen:
  • Alexandra Caterbow, HEJ Support
  • Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET
  • Berndt Hinzmann, INKOTA
Gewerkschaften:
  • Frank Zach, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Standardorganisationen:
  • Claudia Kersten, Global Standard gemeinnützige GmbH (GOTS)
Bundesregierung:
  • Anosha Wahidi, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Dr. Olaf Seiring, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Ingo Strube, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Johannes Merck (Otto Group) und Sabine Ferenschild (Südwind) kandidierten nicht erneut für den Steuerungskreis. Dadurch zogen Tobias Wollermann und Alexandra Caterbow als neue Mitglieder in den Steuerungskreis ein.

Wir bedanken uns bei allen Steuerungskreis-Mitgliedern für die Arbeit in der vergangenen und wünschen den neu oder erneut Gewählten für die nun beginnende Amtszeit alles Gute und viel Erfolg!
Stimmen aus dem Steuerungskreis

„Ich erhoffe mir, dass Zivilgesellschaft und Unternehmen in Bündnisinitiativen, beispielsweise der Bündnisinitiative Tamil Nadu (Indien) und der Initiative zu Beschwerdemechanismen (in Indien und Vietnam) vor Ort gemeinsam Verbesserungen für die – vor allem weiblichen -Beschäftigten erreichen. Ich denke auch, dass wir im Review-Prozess einige wichtige Grundlagen für Anforderungen im zukünftigen Lieferkettengesetz legen können, für das sich viele Organisationen der Zivilgesellschaft eingesetzt haben.“

Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET

„Die nächsten zwei Jahre werden entscheidend für die weitere Ausrichtung und Etablierung des Textilbündnisses. Durch die verbindliche Regelung für unternehmerische Sorgfaltspflichten sind insbesondere auch branchenspezifische Multi-Stakeholder-Initiativen wie das Textilbündnis gefragt. Meine Erwartungen sind hier, dass im Bündnis maßgebliche Branchenstandards und gezielte Unterstützungsmaßnahmen für die Umsetzung der unternehmerischen Sorgfalt entwickelt werden. Hierdurch kann das Textilbündnis noch weiter an Bedeutung und Tragweite gewinnen. Denn das Bündnis hat großes Potential Standards maßgeblich mitzugestalten – lassen Sie uns dieses Potential nutzen!“

Anosha Wahidi, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Bekleidung wird von Menschen für Menschen gemacht – das Textilbündnis ist ein wichtiger Baustein hin zu mehr Umweltverträglichkeit und sozialer Gerechtigkeit entlang der textilen Lieferkette. Ich wünsche mir, dass (noch) mehr Unternehmen ihre Ambitionen durch eine Mitgliedschaft öffentlich machen.“

Ingo Strube, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

„Ich freue mich über die Wahl in den Steuerungskreis und darauf, die Akteursgruppe Wirtschaft in der nun beginnenden Amtszeit zu vertreten. Zusammen mit den anderen SK-Mitgliedern möchte das Textilbündnis strategisch mitgestalten und so weitere Fortschritte und Verbesserung für den gesamten Textilsektor ermöglichen. Die Themen Innovative Lösungen für mehr Transparenz von Lieferketten oder die Übersetzung von gesetzlichen Anforderungen in die unternehmerische Praxis sind mir dabei besondere Anliegen.“

Prof. Dr. Tobias Wollermann, Otto Group