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Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen

Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen

Gewerkschaften setzen sich dafür ein, die Löhne und Arbeitsbedingungen von Arbeiter*innen zu verbessern. Für Arbeiter*innen sind Gewerkschaften daher ein effektives Mittel, um ihre Rechte geltend zu machen.

Das Recht auf Vereinigung ermöglicht allen Arbeiter*innen den Beitritt zu und die aktive Mitarbeit in einer Gewerkschaft. Das Recht auf Kollektivverhandlungen bedeutet hingegen, dass sich jede*r Arbeiter*in bei Lohnverhandlungen von einer Gewerkschaft vertreten lassen kann.

In vielen Produktionsländern der Textilindustrie wird Gewerkschaftsarbeit häufig behindert, ihre Vertreter*innen werden nicht selten bedroht oder gar ihrer Freiheit beraubt. Somit sind die Rechte auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen in diesen Ländern häufig eingeschränkt.

Zur Lösung dieses strukturellen Problems bedarf es gemeinsamer Anstrengungen. Aus diesem Grund kooperiert das Bündnis für nachhaltige Textilien unter anderem mit der Initiative Action, Collaboration, Transformation (ACT), die sich gemeinsam mit der globalen Dachgewerkschaft IndustriALL für Tarifverhandlungen in Produktionsländern einsetzt.

Weitere Informationen zu Arbeitsbedingungen und Gewerkschaftsarbeit finden Sie unter anderem hier:

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