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Kreislaufwirtschaft | Recycling

Kreislaufwirtschaft | Recycling

Die Textilindustrie sieht sich immer mehr mit Bedenken konfrontiert, weil sich ihre Aktivitäten negativ auf die Umwelt auswirken und sie sehr viele Ressourcen verbraucht. In den letzten Jahren hat beispielswiese die Nachfrage nach Textilfasern enorm zugenommen, vor allem im Fast-Fashion-Bereich. Die Ellen MacArthur Foundation schätzt, dass der Faserverbrauch bis 2025 zwischen 130 und 145 Millionen Tonnen betragen wird.

Grafik Kreislaufwirtschaft: Garn, T-Shirt und recyceltes T-Shirt

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben verschiedene Stakeholder begonnen sich mit dem Konzept der Kreislaufwirtschaft (engl. circular economy) zu beschäftigen. Dieses wird von der Idee geleitet, den Wert von Textilien möglichst lange zu erhalten. Abfälle und Ressourcenverbrauch sollen auf ein Mindestmaß beschränkt und alle Ressourcen wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Eine zirkuläre Textilwirtschaft respektiert die planetaren Grenzen und schützt die natürlichen Ressourcen nachhaltig.

2020 startete eine Expert*innen-Gruppe (EG) zum Thema Kreislaufwirtschaft mit. Sie möchten Best Practices und Leitfäden zu kreislauffähigen Verfahren und Produkten entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette ermitteln und weiterentwickeln. Dabei orientieren sie sich in erster Linie am Sorgfaltspflichten-Ansatzes der OECD. Mehr Infos zur EG finden Sie hier.

Hier finden Sie die Studie Circular Economy in the Textile Sector. Diese Studie untersucht Optionen zur Etablierung von geschlossenen Faserkreisläufen in der Bekleidungs- und Modebranche. Sie liefert eine ausführliche Hintergrundanalyse zu Faserkreisläufen in Europa und Deutschland, beschreibt die größten Treiber und Hemmnisse und bewertet ausgewählte Technologien für Textilfaser-Recycling.

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