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Fasern (Natur/Chemie)

Fasern

Die Fasern, aus denen Textilien bestehen, bringen je nach Faserart unterschiedliche Anforderungen und Herausforderungen bezüglich Nachhaltigkeit oder Gesundheit mit sich. Das Bündnis für nachhaltige Textilien unterscheidet zunächst einmal zwischen Natur- und Chemiefasern.

Naturfasern

Naturfasern werden hauptsächlich in pflanzliche und tierische Fasern unterteilt. Zu den pflanzlichen Fasern gehört etwa Baumwolle. Tierische Fasern sind etwa Schurwolle oder Seide.

Risikobewertungen Baumwolle und Schurwolle

Die OECD beschreibt unternehmerische Sorgfaltspflichten multinationaler Unternehmen. Ein wesentlicher Teil dieser Sorgfaltspflichten besteht darin, zu erkennen und zu wissen, welche Risiken und potenziellen Schäden von ihrer Geschäftstätigkeit ausgehen. Dieser Grundsatz wurde auch in den Zielen des Bündnisses für nachhaltige Textilien aufgegriffen. Im Hinblick auf Baumwolle und Schurwolle hat das Textilbündnis kritische Punkte für eine nachhaltige Produktion identifiziert.

Risikobewertungen zum Download:

Baumwolle: deutsch und englisch
Schurwolle: deutsch und englisch

 

Chemiefasern

Chemiefasern werden nach Herstellungsverfahren und Fasermaterial in drei Gruppen unterteilt:  Regeneratfasern (chemisch-technisch gewonnene Zellulosefasern), Synthetikfasern (chemisch-technisch erzeugte Fasern, meist durch Polymerisation aus Kohle oder Erdöl hergestellt) und Synthetikfasern aus nachwachsenden Rohstoffen (Nassspinnverfahren), auch Protein- oder Eiweißfasern genannt.