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Mitglieder

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V.

Webseite:
www.kfd-bundesverband.de

Mitglied seit
2015/01

Engagiert:
Engagiert im Projekt Zivilgesellschaft

Akteursgruppe:
Frauen, die sich ehrenamtlich engagieren und eine starke Stimme in Kirche und Gesellschaft erheben.

Unternehmenssitz:
Prinz-Georg Straße 44, 40477 Düsseldorf

Anzahl Mitarbeiter*innen:
39

Unser Commitment zur Nachhaltigkeit:
Die kfd hat für ihre Bundesgeschäftsstelle eine Umwelterklärung verabschiedet und trägt als katholischer Frauenverband das Zertifikat Zukunft-einkaufen. Sie bekennt in ihrem Leitbild u.a.: "Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt." Sie unterstützt diese Anliegen durch politische Lobbyarbeit u.a. bei TransFair, dem Weltgebetstag der Frauen, im Textilbündnis, der Klima-Allianz und im Verbraucherzentralen Bundesverband. Die Bundesversammlung der kfd hat im Juni 2019 für ihre 450.000 Mitglieder einstimmig das Positionspapier: "nachhaltig und geschlechtergerecht weltweit" verabschiedet, indem die kfd eine besondere Verantwortung beschreibt für faire und nachhaltige Arbeitsbedingungen weltweit, eine nachhaltige Landwirtschaft, Klimagerechtigkeit und eine sozial gerechte Energiewende, ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept und für Ressourcen- und Umweltschutz durch Abfallvermeidung.

Das Positionspaier der kfd "nacjhhaltig und geschlechtergerecht weltweit" verabschiedet von der Bundesversammlung der kfd im Juni 2019- erhältlich unter shop@kfd.de

Selbstdarstellung

Die kfd ist mit 450.000 Mitgliedern in rund 4.000 pfarrlichen Gruppen der größte Frauenverband und der größte katholische Verband Deutschlands. Die kfd ist ein Verband von Christinnen, die sich mutig und wirksam für andere einsetzen. Die kfd ist eine Weggemeinschaft in der Kirche, in der Frauen ihren Glauben neu entdecken und Kirche mitgestalten, ein Verband, in dem Frauen Vielfalt erleben, u. a. durch Kontakte und Begegnungen mit Frauen anderer Konfessionen und Kulturen. Zudem ist die kfd ein Forum für Initiativen im politischen Raum, in das jede Frau Vorschläge einbringen kann, Gesellschaft mitzugestalten. Der von der kfd-Bundesversammlung für eine Amtszeit von vier Jahren gewählte Bundesvorstand leitet den Bundesverband. Er hat die politische und wirtschaftliche Gesamtverantwortung. Zwanzig Diözesanverbände und ein Landesverband sind zusammengeschlossen im Bundesverband.


 

CSR-Profil

Die kfd bekennt in ihrem Leitbild: „Wir engagieren uns für gerechte,gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt.“ Sie verfolgt diese Ziele in Projekten und Bildungsmaßnahmen, sowie einer ökofairen Beschaffungsordnung. Ausbeutung von Menschen und endlichen Ressourcen wird überprüft und wo möglich verändert. Von der Wirtschaft und dem Gesetzgeber wird gefordert, ihrer ökologischen Verantwortung gerecht zu werden. Die kfd pflegt Kontakte und Partnerschaften mit Frauen anderer Länder, Erdteile und Kulturen. Solidarität geschieht durch den Einsatz für die Menschenrechte durch nachhaltigen Konsum auch im Alltag. Darüber hinaus müssen Verantwortliche in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kirche auf die Gestaltung einer Gesellschaft hinarbeiten, die Lasten weltweit gerecht verteilt und sich an ökologischen Erfordernissen ausrichtet. Die kfd trägt dazu bei, dass Frauen ein stärkeres Bewusstsein ihrer politischen Bedeutung bekommen.


 

Mitgliedschaften

Fairtrade Certified Cotton, Fairtrade Textilstandard, Global Organic Textile Standard (GOTS), Textilbündnis, Klima-Allianz, Verbraucherzentrale Bundesverband

 

 

Berichte

Review-Prozess 2021

Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Standardorganisationen und Verbände kommen im Review-Prozess einer angepassten Berichtspflicht nach und beantworten diese drei Leitfragen:

Wie hat sich Ihre Organisation im Berichtszeitraum in das Textilbündnis eingebracht (finanziell, personell oder in Form von Wissen)?

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands e.V. Bundesverband (kfd) hat das Projekt zur Stärkung der Zivilgesellschaft im Textilbündnis finanziell unterstützt und darüber hinaus an allen Vernetzungstreffen der Zivilgesellschaft teilgenommen. Außerdem nahm das ehrenamtliche Vorstandsmitglied der kfd Mechthild Burk an der Mitgliederversammlung des Bündnisses und an der Wahl des Steuerungskreises teil.

Mit welchen Maßnahmen hat Ihre Organisation im Berichtszeitraum zur Erreichung der Bündnisziele beigetragen?

Die kfd engagiert sich für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt. Dies geschieht für ihre 450.000 Mitglieder vor allem durch Aufklärungsarbeit in den kfd-Medien, wie der Homepage der kfd, in den Social-Media, dem Mitgliedermagazin Junia (vormals Frau und Mutter), durch die Umwelterklärung der kfd zur Zertifizierung durch Zukunft-einkaufen, in der sie auf die Arbeit des Textilbündnisses hinweist und die Einführung von Flachwäsche beschreibt, die mit dem Blauen Engel zertifiziert ist, sowie bei Textilien die GOTS- und Fairtradesiegel hervorhebt, durch die Nachhaltigkeitslinie im kfd-shop und durch das Bildungsprogramm, sowie die Abstimmung von Positionen, Erklärungen und die Unterstützung von politischen Initiativen.

Im Berichtszeitraum verabschiedete die kfd ihr Positionspapier „Nachhaltig und geschlechtergerecht weltweit“, in dem sie Anregungen für das verbandliche Handeln und Erwartungen an die Gestaltung verschiedener Politikbereiche vorlegt, die auch den Textilsektor berühren. Mit der Verbandsoffensive 2020 positionierte sich der kfd-Bundesvorstand als „Zukunftsgestalterin“ und regte die Mitglieder zur Nachahmung an.

In der Tagung „Wem gehört die Welt?“ vom 7.-9. Februar 2020 im CJD in Bonn stellte Dr. Sabine Ferenschild Frauen in der globalen Wirtschaft zwischen Ausbeutung und Empowerment anhand von Arbeitsmigration und Beispielen aus dem Textil- und Bekleidungssektor in einem Vortrag dar. In einem Workshop zum Textilsektor  vertiefte Mechthild Burk das Thema und stellte die Arbeit des Textilbündnisses und das Engagement der kfd auf der Bundesebene dar. Tagungen 2017 zu Prima-Klima-Kleidung und Artikel im Werkheft „Die Mitarbeiterin“ werden innerhalb der kfd von den Diözesan- und Pfarrebenen erfahrungsgemäß mit einer Zeitverzögerung von bis zu 2 Jahren aufgegriffen; eine systematische Rückmeldung erfolgt dazu nicht. Exemplarisch sei aber hier das Projekt des kfd-Diözesanverbands Trier „Starke Frauen. Faire Arbeit in Bangladesch. Kfd für Menschenrechte in der Modeindustrie.“ in Gemeinschaft mit FEMNET benannt, welches Textilarbeiterinnen in Bangladesch unterstützt.

Politisch unterzeichnete der kfd-Bundesvorstand die Initiative Lieferkettengesetz. Dazu berichtet sie auf der Homepage, bindet die Thematik in geistliche Impulse ein und veröffentlicht regelmäßig Beiträge oder teilt Beiträge der Initiative Lieferkettengesetz in den Social Media. (zuletzt: 20.Mai, 5. Mai, 13. April, 30. März, 23. März. und 11. März)

Welche Maßnahmen zur Erreichung der Bündnisziele nehmen Sie sich im kommenden Berichtszeitraum vor?

Aus der Perspektive der kfd werden die Programme der großen zur Wahl in den Deutschen Bundestag stehenden Parteien u.a. auch im Hinblick auf die Themen Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit überprüft. Zu diesen Wahlprüfsteinen  wurde am 5. Mai ein Online-Seminar mit 50 Teilnehmer*innen veranstaltet und eine Veröffentlichung auf der Homepage der kfd ist für Juni/Juli 2021 vorgesehen. Das Bildungsprogramm 2021 wird derzeit entwickelt, möglicherweise werden darin in unterschiedlichen Formaten Themen und Ziele des Bündnisses aufgegriffen. Dazu sind digitale Themenabende und eine zweitägige Tagung in Planung, die zwischen 20 und 50 Multiplikatorinnen erreichen werden.