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Mitglieder

Kampagne für Saubere Kleidung

Webseite:
www.saubere-kleidung.de

Mitglied seit
2014/10

Unternehmenssitz:
Rudolfstr. 137, 42285 Wuppertal

Anzahl Mitarbeiter*innen:
2

Selbstdarstellung

Die Kampagne für Saubere Kleidung ist ein Netzwerk mit zur Zeit 24 Trägerorganisationen und 12 Regionalgruppen. Ferner ist sie Teil der internationalen Clean Clothes Campaign, die in 16 europäischen Ländern vertreten ist. Global arbeiten wir mit einem Netzwerk von über 200 Partnerorganisationen und Gewerkschaften in den Produktionsländern zusammen, um lokale Gegebenheiten und Lösungsansätze besser verstehen zu können. Dies hilft uns Kampagnen zu entwickeln, die die Forderungen der Arbeiter_innen vor Ort unterstützen. Wir arbeiten auch eng mit ähnlichen Arbeitsrechtsorganisationen in den USA, Kanada und Australien zusammen.


 

CSR-Profil

Um die Arbeitsbedingungen in der weltweiten Textilindustrie nachhaltig zu verbessern reichen freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen nicht aus. Nachhaltige grundlegende Verbesserungen können nur durch gesetzliche Rahmenbedingungen erreicht werden.


 

Mitgliedschaften

Fair Wear Foundation (FWF)

 

 

Berichte

Review-Prozess 2021

Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Standardorganisationen und Verbände kommen im Review-Prozess einer angepassten Berichtspflicht nach und beantworten diese drei Leitfragen:

Wie hat sich Ihre Organisation im Berichtszeitraum in das Textilbündnis eingebracht (finanziell, personell oder in Form von Wissen)?

Regelmäßige Abstimmung und Austausch mit der Zivilgesellschaft im Textilbündnis

Regelmäßiger Austausch mit zivilgesellschaftlichen Mitgliedern des Steuerungskreises und dem Koordinator der Zivilgesellschaft im Textilbündnis.

Teilnahme an der Mitgliederversammlung  2020

Sammlung von Informationen zu Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Lieferketten der Textilindustrie (z.B. https://cleanclothes.org/news/2020/may-2020-covid19-blog) sowie Dialog darüber mit Bündnismitgliedern.

Bei den vier Kampagnentreffen wurden der aktuelle Diskussionsstand und mögliche Ansätze zu zentralen Themen des Bündnisses (u.a. Beschwerdemechanismen und Review Prozess) diskutiert. Einzelne, im Steuerungskreis und den Expert_innengruppen vertretene Trägerorganisationen der Kampagne gaben die Ergebnisse und ihr Fachwissen in das Textilbündnis weiter.

Mit welchen Maßnahmen hat Ihre Organisation im Berichtszeitraum zur Erreichung der Bündnisziele beigetragen?

Durch diverse Online-Informationsveranstaltungen sowie Eilaktionen und weitere Öffentlichkeitsarbeit wurde ferner eine breite Öffentlichkeit über das Bündnis, seine Ziele sowie das Thema Menschenrechte und Umweltstandards in der Textilproduktion allgemein informiert (https://saubere-kleidung.de/aktuelles/).

Im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen und Online-Aktionen hat die Kampagne mitgewirkt, den Dialog mit politischen Entscheidungsträger_innen zur Umsetzung der unternehmerischen Sorgfaltspflichten im Sinne der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, insbesondere in Bezug auf die Ausgestaltung und Verabschiedung eines Lieferkettengesetzes, zu suchen.

Welche Maßnahmen zur Erreichung der Bündnisziele nehmen Sie sich im kommenden Berichtszeitraum vor?

2021 werden durch bestehende Bildungsmaterialien sowie  ein 3-tägiges Vernetzungstreffen Multiplikator_innen befähigt, Konsument_innen über das Thema nachhaltige Textilproduktion umfassend zu informieren.

Eine Ausstellung zu öko-sozialer Arbeitskleidung wird in mindestens einer Kommune gezeigt und diese dazu motiviert, entsprechende Beschaffungskriterien für ihren Einkauf anzusetzen.

2021 werden mindestens 5 Bildungsveranstaltungen durchgeführt, die über Textilproduktion im allgemeinen und die Ziele und Fortschritte des Bündnisses im besonderen Aufschluss geben und Bürger_innen Möglichkeiten aufzeigen, sich u.a. mit ihrem Einkauf für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion einzusetzen.

 Zudem wurde eine Kampagne “Fashion Checker” für einen Living Wage und für mehr Transparenz (Offenlegung der Lieferkette) im Rahmen des DCI Projekts “Fashion Checker” und eine Kampagne “Pay Your Workers” zur Sicherstellung der Arbeiter*innen in Krisen wie der Corona-Pandemie durchgeführt.