Erhöhung der Transparenz in textilen Wertschöpfungsketten

Zielsetzung

Ziel des Vorhabens ist, dafür zu sorgen, dass Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für eine erhöhte Transparenz und eine verbesserte Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards in der Textil- und Bekleidungslieferkette vorliegen. Die Empfehlungen sollen in der Breite anwendbar sein.

Kurzbeschreibung

Das Bündnis für nachhaltige Textilien hat sich zum Ziel gesetzt, die Textil- und Bekleidungslieferketten nachhaltiger zu gestalten. Zu diesem Zweck soll unter anderem die Transparenz für den Konsumenten und Konsumentinnen erhöht werden, damit informierte Kaufentscheidungen getroffen werden können. Kunden und Kundinnen sollen in der Lage sein, dem Produkt entnehmen zu können, welche Produktionsschritte in welchen Firmen und unter welchen Sozial- und Umweltbedingungen durchgeführt wurden. Aus diesem Grund unterstützt das Textilbündnis die Weiterentwicklung von Rückverfolgungsmechanismen („Chains of Custody“) durch eine Arbeitsgruppe. Da Bangladesch eines der wichtigsten Produktionsländer für Textilien ist, analysiert die Maßnahme die Herausforderungen, denen bangladeschische Unternehmen gegenüberstehen, wenn diese Transparenz in ihrer Lieferkette herstellen und über die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards berichten möchten.

Bisherige Ergebnisse

Veröffentlichung der Publikation „Zehn Tipps für Transparenz“. Die Publikation zeigt anhand von zehn Beispielen aus der Textil- und Bekleidungsindustrie Herausforderungen und Lösungsansätze für mehr Transparenz auf. Die Ergebnisse wurden ebenfalls in einem Animationsfilm zusammengefasst.

Name:
Erhöhung der Transparenz in textilen Wertschöpfungsketten

Land / Stadt:
Bangladesch / Dhaka

Projektlaufzeit:
2015 – 2016

Projektpartner:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

© GIZ / Shumon Ahmed

© GIZ / Shumon Ahmed

Stand: Februar 2018