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Gründung des Bündnisses für nachhaltige Textilien am 16. Oktober 2014

Gründung des Bündnisses für nachhaltige Textilien am 16. Oktober 2014

Das Bündnis für nachhaltige Textilien wurde am 16.10.2014 gegründet. Die Multi-Stakeholder Initiative, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Standardorganisationen und Gewerkschaften, wird die Kraft und Expertise seiner Mitglieder bündeln, um soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen entlang der Textillieferkette zu erreichen. Dabei zielt das Textilbündnis darauf ab, gemeinsame Herausforderungen effektiver zu lösen, Synergien in gemeinsamen Projekten vor Ort zu nutzen, voneinander zu lernen und so Rahmenbedingungen in den Produktionsländern zu verbessern.

 

Das Bündnis behandelt auf Basis des Aktionsplans verschiedene prioritäre Handlungsfelder, um eine kohärente und effektive Umsetzung der Bündnisziele zu ermöglichen.

Zur Konkretisierung der Ziele für die Themenbereiche „Naturfasern“ und „Sozialstandards und existenzsichernde Löhne“ wurden 2016 sogenannte Konsolidierungspapiere entwickelt und durch den Steuerungskreis verabschiedet. Die Arbeitsgruppe Chemikalien hat sich außerdem auf die Übernahme der Regelungen aus der „Liste der in der Herstellung verbotenen Schadstoffe“ (MRSL) der „Initiative zur Eliminierung gefährlicher Chemikalien“ (ZDHC) geeinigt.

Naturfasern

Die Arbeitsgruppe Naturfasern betrachtet die Prozessschritte Naturfaseranbau/Tierhaltung und Fasergewinnung (inkl. Entkörnung). Die Mitglieder des Textilbündnisses verfolgen gemeinsam die Umsetzung der Ziele, die im Konsolidierungspapier der Arbeitsgruppe festgelegt sind. Das Dokument bietet eine inhaltliche Zusammenfassung der formulierten Bündnisziele und –standards in diesem Themengebiet.

Sozialstandards und existenzsichernde Löhne

Die Mitglieder des Textilbündnisses verpflichten sich zur schrittweisen Umsetzung der im Konsolidierungspapier der Arbeitsgruppe Sozialstandards und existenzsichernde Löhne festgelegten sozialen Standards. Die Umsetzungsanforderungen orientieren sich an Zeitzielen, die regelmäßig überprüft und ggf. angepasst werden.

Chemikalien- und Umweltmanagement

Die Arbeitsgruppe Chemikalien fokussiert ihre Arbeit auf die schrittweise Reduzierung des Einsatzes von zu vermeidenden Substanzen in den Nassprozessen der Produktion von Bekleidungs- und Heimtextilien (ohne Spezialfunktion). Dazu wird das Textilkapitel der aktualisierten MRSL ("manufacturing restricted substances list") der ZDHC (Version 1.1 vom Dezember 2015) als Bündnis/ZDHC-MRSL genutzt.