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Labour Conditions: “Women have to be respected”

We interviewed Mary Viyakula from the Indian non-governmental organisation SAVE about the Partnership Initiative in Tamil Nadu, about her personal goals in life and workers rights.
Seventeen percent of all employees in India work in the textile and garment sector. The cen-tre of yarn production is in the South Indian state of Tamil Nadu, where approx. 2,000 spin-ning mills are located. About 80% of all spinning mill workers are women, including minors. The lower tiers in the supply chain, such as spinning mills, may often have unsatisfactory working conditions. A Partnership Initiative is now aiming to strengthen labour rights through local dialogue, in-factory- and inspector-training. The Partnership Initiative is also helping to establish complaints committees. The local partner of the Partnership Initiative in Tamil Nadu is the non-governmental organisation SAVE. Mary Viyakula lives in the Tamil Nadu region and has been working for SAVE for years. She talked to us about her personal motivation and explained what the joint engagement in Tamil Nadu is all about.

 

Question: What is your motivation to work for SAVE?

Mary: My motivation came from the people I met. A lot of workers in factories are not able to make a decent living for their children, so the children end up in factories instead of going to school. If the conditions in the factories improve, the children will automatically get the chance to get education. So this is what I have identified to concentrate on, and that is why I got in-volved in labour rights education.

Question: What is the goal of the joint initiative with the Textile Partnership?

Mary: Under the umbrella of the MSI-TN we aim to improve the working conditions in spin-ning mills and work in three areas. We promote dialogue among relevant stakeholders in the local textile industry to improve the enforcement of existing law and to make clear what the rights of workers are. We also train workers and management in factories about labour rights and support the establishment of complaints committees and grievance redress procedures. Furthermore, the partnership initiative will train state labour inspectors which will align inspec-tions with international standards and improve their quality.

Question: Dialogue and in-factory training serve to raise awareness on labour rights. In addi-tion to that, grievance redress procedures need to be in place.

Mary: That’s right. With the in-factory training we would particularly like to address issues for young women in the textiles and garment industry: Their employment relationships, their working hours, the payment of a living wage, their freedom of movement and employment benefits. We face major challenges in the factories, for example existing law is often ignored. In particular, young workers are frequently unaware of their own rights, and of course, awareness is the first step in addressing violations. However, there is no mechanism in place to investigate their complaints. The Initiative of the Partnership for Sustainable Textiles direct-ly involves the young women inside the factory in setting up an appropriate mechanism to provide redress for grievances.

Question: What are your hopes for the Tamil Nadu region in the future?

Mary: That`s a good question! All working women have to be respected, they should feel free to work, feel that they’re in a dignified labour situation. This program should help! Dignified women workers who should not be in confined situations. Women have to be respected.
Thank you!

Organic Cotton Initiatives and Organisations

Danke für Ihr Interesse. Die Inhalte folgen in Kürze. Lesen Sie hier die Statements einiger Unternehmen zum Thema Bio-Baumwolle – und schauen Sie gern bald wieder vorbei!

Thank you for your interest. This web page is currently under construction – please visit us again soon.

Digitale Weltkarte – Initiativen und Projekte im Textilsektor

Ihr weltweites Engagement wurde nun auf unserer Website auf einer interaktiven Weltkarte visualisiert. Diese berichtet über alle laufenden Eigen- und Bündnisinitiativen sowie über die jeweiligen Produktionsländer. Derzeit sind ca. 40 Eigeninitiativen im Textil- und Bekleidungssektor unserer Mitglieder und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Weltkarte verortet. Darüber hinaus werden Ihnen die aktuellen und künftigen Bündnisinitiativen präsentiert, die von mehreren Mitgliedern des Textilbündnisses gemeinsam konzipiert und realisiert werden. Die „Initiativen-Factsheets“ gewähren Ihnen Einblicke in die Ziele sowie die bisherigen Ergebnisse der Projekte. 

Hier finden Sie die Weltkarte.

Die interaktive Weltkarte bietet einen umfassenden Überblick über die Spannbreite an Projekten und Themen, in denen die Bündnismitglieder aktiv sind. Diese reicht von Maßnahmen für ein nachhaltiges Umweltmanagement in Baumwollanbaugebieten bis zu Initiativen zur Verbesserung der Sozialstandards in Nähfabriken und Spinnereien.

Möchten Sie eine zusätzliche Initiative ins Leben rufen, eine bestehende Initiative ergänzen oder Informationen aktualisieren, dann melden Sie sich gerne bei Felicitas Casellas (felicitas.casellas@giz.de). Hierfür nutzen Sie bitte dieses Formblatt.

 

 

 

Mitliederbereich von überall erreichbar – Get the App!

Schon gewusst? Das Textilbündnis begleitet Sie auch unterwegs. Mit der kostenlosen tixxt-APP können Sie über Ihr Smartphone (Android oder iOS-Geräte) im Mitgliederbereich kommentieren, Fragen einstellen, Dokumente einsehen oder Umfragen beantworten. Und wenn etwas in einer Ihrer abonnierten Gruppen passiert, benachrichtigt Sie Ihr Smartphone.

Wie Sie die APP einrichten können, haben Ihnen hier in einer Schritt für Schritt-Anleitung aufbereitet. Bitte beachten Sie, dass Sie mit der Nutzung der APP auch den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung von tixxt zustimmen.

Soziales Forum der spanischen Modeindustrie

Am 12. April 2018 wurde im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Madrid das „Soziale Forum der Modeindustrie Spaniens“ vorgestellt. Es handelt sich um eine Multi-Stakeholder-Initiative unter Beteiligung spanischer Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Verbraucherschutzorganisationen, Universitäten, Unternehmen (u.a. Inditex, El Corte Inglés, Mango) sowie Wirtschaftsverbänden.

Zielsetzung der Initiative ist es, zur sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit in der Modeindustrie (Bekleidung, Schuhe, Accessoires) beizutragen. Die Initiative bezieht sich auf die einschlägigen internationalen Normen und Referenzdokumente, die auch Grundlage der Arbeit des Textilbündnisses sind (u.a. ILO-Kernarbeitsnormen, UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, OECD Due Diligence Guidance for Responsible Supply Chains in the Garment and Footwear Sector). Es wird auch explizit auf die Arbeit des Textilbündnisses Bezug genommen.

Die spanische Initiative hat drei prioritäre Themenbereiche identifiziert:

  • Lieferketten: mehr Transparenz und bessere Rückverfolgbarkeit von Produkten
  • Nachhaltiger Konsum: Kampagnen zur Aufklärung aller Beteiligten
  • Steuern: faire Besteuerung von Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen (z.B. Online-Handel)

Die Initiative soll als Forum zum Austausch von Erfahrungen und Best Practices dienen und steht für weitere Akteure der spanischen Modeindustrie aus dem öffentlichen und privaten Sektor offen. Im Rahmen eines konstruktiven Dialogs zwischen den Mitgliedern soll ein Zeitplan zur Verfolgung der gesetzten Ziele entwickelt werden. Als Bündnissekretariat stehen wir bereits im Austausch mit der spanischen Initiative, um Kooperationsmöglichkeiten mit dem Textilbündnis zu sondieren.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an andreas.edele@giz.de

 

Assoziierte Mitgliedschaft

Im Rahmen der strategischen Kooperation mit AGT wurde die Möglichkeit einer wechselseitigen assoziierten Mitgliedschaft vereinbart: Mitglieder des Textilbündnisses können künftig über das Bündnissekretariat einen Antrag auf assoziierte Mitgliedschaft beim AGT stellen und umgekehrt. Beide Initiativen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Mit vereinten Kräften können beide Initiativen im Textilbereich einen wichtigen Beitrag zur Schaffung eines Level-playing-field in Europa leisten.

Als assoziiertes Mitglied haben Sie Zugang zu Informationen, Hilfestellungen und Mechanismen beider Initiativen. Die wichtigsten Informationen haben wir Ihnen in einem kurzen FAQ zur assoziierten Mitgliedschaft aufbereitet. Die Antragsformulare finden Sie hier.

Sollten Sie Interesse an einer assoziierten Mitgliedschaft haben, wenden Sie sich an mitglieder@textilbuendnis.com.

 

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Neue Strukturen, neue Regeln

Der Standardabgleich ist da!

Neue Strukturen, neue Regeln

Aus dem Beschluss des Steuerungskreises die Strukturen im Textilbündnis projektorientierter auszugestalten, entstand der Bedarf die Regeln der Zusammenarbeit anzupassen. Daher einigte sich der Steuerungskreis auf eine Anpassung, die im Nachgang zur letzten Sitzung beschlossen wurde.

 

Was hat sich geändert?

  • Die neuen Strukturen, die aus dem Beschluss des Steuerungskreises vom 25.01.2018 resultieren, fasst der neue Paragraph 11 zusammen. Die Paragraphen zu den Arbeitsgruppen wurden gestrichen.
  • Die Aufgaben des Steuerungskreises (§ 6), der Mitgliederversammlung (§ 9) und des Bündnissekretariats (§ 10) wurden präzisiert und an die neuen Strukturen angepasst.
  • Neuer Mitgliedschaftsstatus assoziiertes Mitglied (§2 Abs. 3): Mit der Vereinbarung der strategischen Kooperation mit dem niederländischen AGT wurde auch die Einführung einer assoziierten Mitgliedschaft vereinbart. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Die Rechte, die sich aus der Mitgliedschaft im Bündnis ergeben, wurden deutlicher herausgearbeitet und an die Beschlusslage angepasst (insbesondere § 3 Absatz 1). Ebenso wurden die bereits geltenden Pflichten und Sanktionsstufen des Review-Prozesses in den Regeln der Zusammenarbeit ergänzt (§3 Abs. 3 und § 4 Abs. 2).
  • An die Beschlusslage angepasst wurde außerdem der Paragraph zum Bündnislogo (§ 12).
  • Zudem gab es weitere kleinere Anpassungen, wie etwa die Aufnahme der Kooption neuer Mitglieder im Steuerungskreis oder die Aufnahme von Online-Tools als Instrument zur Information oder Abstimmung. Damit entsprechen die Regeln nun der etablierten Praxis im Bündnis.

 

Im Mitgliederbereich haben wir analog zu den Anpassungen weitere Änderungen vorgenommen. Hierzu haben wir bereits eine Sektion „Projekte“ mit ersten geschlossenen Gruppen eingerichtet. Wie bei den früheren Arbeitsgruppen werden Sie als Bündnismitglieder in der Dateiablage der Ordner Neues aus der Bündnisarbeit, „Review-Prozess“ sowie „Werkzeuge und Hilfestellungen“ in themenspezifischen Ordnern die jeweiligen Arbeitsergebnisse der Projektarbeit finden. Die ehemaligen Arbeitsgruppenordner werden archiviert.

 

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Anleitung zur Inventarisierung von Chemikalien

Das Führen eines Inventars der im Textilveredlungsbetrieb gelagerten und eingesetzten Chemikalien ist notwendig,

  • um nachzuverfolgen, welche Chemikalien verwendet werden, um für die chemischen Produkte eine Erstbeurteilung hinsichtlich human- und ökotoxikologischer Eigenschaften, in Form einer Gefahrenbeurteilung durchführen zu können,
  • um unnötigen Lagerbeständen vorzubeugen und,
  • um Mitarbeiter/-innen und ggf. Einsatzkräften Informationen über die chemischen Gefahren liefern zu können.

Für ein wirksames Chemikalienmanagement müssen Inventarlisten erstellt, laufend aktualisiert und auch archiviert werden.

Unter diesem Link finden Sie das mit ZDHC und weiteren Mitgliedern des Textilbündnisses abgestimmte Template Chemikalien Inventar.

Wie eine systematische Arbeit mit Inventarlisten aussieht, zeigt die folgende Übersicht:

 

 

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Textilbündnis und Sustainable Apparel Coalition fördern die Harmonisierung unternehmerischer Sorgfaltspflichten in der Textil-Lieferkette

Presseerklärung: Entscheidung im Textilbündnis: Umsetzung der Bündnisziele beginnt 2017
Herausgeber: Bündnis für nachhaltige Textilien, 19. Februar 2018
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