Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsbranche

[Berlin, 2. November 2018] Fair Wear Foundation (FWF) und das Bündnis für nachhaltige Textilien unterzeichneten eine Vereinbarung über eine strategische Zusammenarbeit. Die Kooperationspartner wollen sich gemeinsam noch stärker für faire Arbeitsbedingungen und Löhne in den Produktionsländern der Bekleidungsindustrie einsetzen. Schwerpunkte der Kooperation sind die Förderung der Zahlung existenzsichernder Löhne sowie des Zugangs zu Abhilfe- und Beschwerdemechanismen.
Zur Förderung der Zahlung existenzsichernder Löhne sollen zunächst Trainings zur Anpassung von Einkaufspraktiken für Mitgliedsunternehmen stattfinden. Darüber hinaus werden in mehreren Produktionsländern gemeinsame Schulungen für Lieferanten zur Verbesserung von Produktionsprozessen und der Preisgestaltung durchgeführt. Diese Maßnahmen sollen in die geplante Bündnisinitiative zu existenzsichernden Löhnen eingebettet werden.
In Bezug auf Beschwerdemechanismen loten die Kooperationspartner derzeit aus, inwiefern bestehende Systeme durch Bündnismitglieder genutzt werden können und wo gemeinsam an Verbesserungen gearbeitet werden muss. Darüber hinaus profitieren die Mitglieder beider Initiativen vom Wissensaustausch und der Abstimmung von Unterstützungsangeboten und Instrumenten.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Bündnis für nachhaltige Textilien vom 2. November 2018.

Über Fear Wear Foundation
Fair Wear Foundation (FWF) zeigt, dass es möglich ist, Kleidung auf faire Art und Weise herzustellen. Das bedeutet, dass sie sich für das Recht der Arbeiter*innen auf sicherere, menschenwürdige und angemessen bezahlte Arbeit einsetzt. Die Non-Profit-Organisation kooperiert mit Markenherstellern und unterstützt Arbeiter*innen dabei, Probleme zu bewältigen, die andere für unlösbar halten. FWF dokumentiert die Fortschritte, die die Partnerunternehmen machen, und sorgt dafür, dass Wissen und Erfahrungen geteilt und damit die Wirkung gesteigert wird.