Bericht zum Review-Prozess

Der Review-Prozess. Lernkurve ist zu erkennen

Der Review-Prozess ist einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Alle eingereichten Daten und Dokumente befinden sich jetzt in der ersten oder bereits zweiten Prüfschleife. Bis zum 6. Juni haben 115 Mitglieder ihre Roadmaps und Fortschrittsberichte abgegeben, 10 haben nicht eingereicht. In der nächsten Steuerungskreissitzung am 11. Juli wird über den Ausschluss der säumigen Mitglieder entschieden.

Bei den Prüfungen zeichnen sich bereits zwei Tendenzen ab: Die Roadmaps für 2018 sind von deutlich besserer Qualität als die des Vorjahres, so dass die PrüferInnen hier nur wenig Einwände aussprechen mussten.

Die erstmalig erstellten Fortschrittsberichte für das Jahr 2017 dagegen erhalten vergleichsweise viele Einwände, die sich häufig auf die Vollständigkeit und Qualität der Nachweise beziehen. Dies zeigt sich insbesondere bei Zielen, die entweder sehr vage oder aber sehr verschachtelt – also mit vielen Teilzielen – formuliert wurden. Auch haben viele Mitglieder mit sogenannten „Altlasten“ aus dem vergangenen Jahr zu kämpfen. Beispielsweise hatte man im letzten Jahr beschlossen, auch „nicht plausible“ Ziele zu akzeptieren, wenn diese eine Übererfüllung der Vorgaben zur Anzahl der Ziele darstellten. Zu diesen Zielen muss nun berichtet werden, was sich häufig als sehr schwierig herausstellt.

Bitte beachten Sie, dass auch in diesem Jahr Ihr Nachhaltigkeitsprofil veröffentlicht wird. Sie haben die Möglichkeit, diese Daten bis zum 06. Juli 2018 in den Stammdaten in TexPerT erneut zu bearbeiten.

Anpassung der Prüfvorgaben zur Bereinigung der „Altlasten“

Angesichts der vielen ausgesprochenen Einwände bat der Steuerungskreis die Begleitgruppe Review-Prozess zu eruieren, wie man die Vorgaben für die Prüfung anpassen könnte, um die Situation für die Mitglieder etwas zu entschärfen. Ziel dieser Überlegungen sollte explizit nicht sein, die Anforderungen aufzuweichen oder nachträglich herabzusetzen. Stattdessen sollte auf Grundlage der Erfahrungen der ersten Prüfschleife geschaut werden, wo die Anwendung der Regeln, die in diesem Jahr erstmals praktisch umgesetzt wurden, an nachvollziehbare Grenzen gestoßen ist.

Gesagt – getan, wurden für die zweite Prüfschleife einige Anpassungen vorgenommen: Altlasten aus dem vergangenen Jahr können nachträglich aus der Roadmap 2017 gelöscht werden. Zudem wurden die Vorgaben an die Prüfer zur Nachweisführung etwas vereinfacht. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass die Vorgaben zunächst nur in diesem Jahr und auch erst ab der zweiten Prüfschleife gelten.

Veröffentlichung der Berichte

Die ersten Roadmaps werden im August auf der Website des Bündnisses veröffentlicht. Die Daten hierzu werden automatisch aus dem TexPerT gezogen. Fortschrittsberichte sollten ebenfalls veröffentlicht werden, allerdings geschieht dies nur auf Wunsch des Mitglieds. Beachten Sie, dass im Zuge der Veröffentlichung jedes Mitglied ein eigenes Profil auf der Website erhält. Auch hierzu werden die Daten aus den Stammdaten im TexPerT gezogen.

Schlichter benannt

Wenn ein Mitglied des Textilbündnisses und die Prüfung sich im Laufe des Review-Prozesses nicht auf ein Prüfergebnis verständigen können, greift die vom Steuerungskreis beschlossene Schlichtung. Der Steuerungskreis hat nun die externen Personen benannt, die mit der Schlichtung betraut werden können:

  • Prof. Dr. Reingard Zimmer, Hochschule für Wirtschaft und Recht
  • Prof. Dr. Josef Wieland, Zeppelin Universität
  • Herbert Ladwig, Rechtsanwalt im Ruhestand
  • Dr. Andreas Hacke, Sozietät Zwanzig, Hacke, Meilke & Partner

Alternativ kann auch die Begleitgruppe Review Schlichtungsfällen übernehmen. Über die Details zum Schlichtungsverfahren wird im Juli im Mitgliederbereich informiert.

 

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